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| Chronik
Schloß Moyland |
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Herausgeber:
Stephan de Lange in Zusammenarbeit mit Johannes Hidding, Franz-Josef
Lensing und Franz Weyers, B.o.s.s Druck und Medien GmbH, Kleve,
2001
Eigenverlag Ingrid und Stephan de Lange
Pappband, 172 Seiten, Euro 29,--
ISBN 3-00-011153-0
Das
Erscheinen dieses Buches wurde von verschiedenen Seiten massiv
behindert. Mit unrichtigen Pressemitteilungen wurde der Eindruck
erweckt, dass das Buch nach einem Antrag von Frau Beuys vom
Amtsgericht Düsseldorf verboten wurde. Anders als bisher
erschienene Chroniken, welche die NS-Zeit von Moyland aussparten,
ist hierin zur politischen Vergangenheit des Aktionskünstlers
Joseph Beuys und der Vorbesitzer-Familie des Schlosses kritisch
Stellung bezogen worden.
Durch
diese Umstände hat sich das Quellen- und Literaturverzeichnis
verzögert, das als Band 2 angekündigt wurde.
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Der
Ehrenvorsitzende der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde,
Bernhard F. Lesaar weist in seiner Buchbesprechung u.a. auf
den Wert des Werkes für Geschichtsforscher hin. (WGfF-Mitteilungen
Heft 7, S. 221)
In
seinen Vorbemerkungen schreibt der Herausgeber: Johannes,
Heinrich und Gerhard van Dyck, meine Vorfahren mütterlicherseits,
waren in drei Generationen als Zimmermeister auf Schloß
Moyland bei der Familie Steengracht in Diensten. Mein Urgroßvater,
Königlich Preußischer Zimmermeister, Gerhard van
Dyck (18.November 1822 bis 13.März 1888) war der letzte
in der Reihe, er hatte nur Töchter. Als dem Schloß
in Moyland das endgültige Aus drohte, machten
sich Johannes Hidding und der Burgenforscher Franz-Josef Lensing
mit einer Gruppe gleichgesinnter Hobbyforscher daran,
die Geschichte dieses Bauwerks zu erforschen. Dabei wurden
Archive im In- und Ausland durchforstet. Die Geschichte
der Burg bis in die heutigen Tage wird aufgrund des gefundenen
bzw. erarbeiteten Materials wissenschaftlich dargestellt.
Das Buch ist eine lebendig und mit persönlichen Bemerkungen
geschriebene Chronik.
Bernhard F. Lesaar
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